1985 entwickelt sich aus der Idee einiger Kindergarteneltern, für ihre Kinder ein Märchenstück aufzuführen, zunächst die Theatergruppe „Rummelbumm“. Es werden 1986 „Das tapfere Schneiderlein“ und 1988 „Der goldene Brunnen“ gespielt.


1989 kommt es mit Teilen der Gruppe und neuen Mitgliedern zur Gründung der Amateurtheatergruppe „Die Knallfrösche“.


Heute vermag sich keiner mehr so recht daran erinnern, wie der Name zustande kam. „Vermutungen“ zufolge wird es dann doch eher eine Anlehnung an die „Laubfroschoper“ gewesen sein, wie die Mettmanner Stadthalle wegen ihrer grünen Farbe teils liebevoll, teils etwas ironisch genannt wird. Denn diese ist die zweite Heimat der Gruppe, wenn es darum geht, bei vier Vorstellungen im Jahr Kinderherzen höher schlagen zu lassen. Die Arbeit der Gruppe wird von Stück zu Stück immer professioneller. Das Jugendorchester der Musikschule ist schon mal mit dabei, Maskenbildner-Kurse werden besucht; der Anspruch steigt - bei allem bleibt die Liebe zum Spiel ungebrochen.

Mit dem Lacherfolg „Die Warwuschels mit den grünen Haaren“, wird 1993 eine weitere Aufführung angeboten - eine Abendveranstaltung für Erwachsene. Die Gruppe nutzt die Abendveranstaltungen selbstbewusst zu kleinen „Abweichungen“ manchmal in der Handlung, dem Text oder bei der Dekoration. Dabei ist es üblich, dass auch schon `mal der ein oder andere Schauspieler selbst von den Kollegen auf der Bühne „überrascht“ wird, um sich mit Improvisations-Künsten aus der Situation zu retten. Die Abendvorstellungen werden zu   

Erfolgen mit „standing ovations“.

Mit dem Programm 2000 „Räuber Hotzenplotz“ beschließt die langjährige Leiterin Maria Kanisius-Reuter ihre Arbeit und gibt die Federführung bei den Knallfröschen an Helga Höptner, bislang Regie-Assistentin und deren Schwester Gundel Schneider-Röck ab.


Die Aufführung des Jahres 2002 „Der Zauberer von Oz“ beschert einen Rekord bei den Zuschauerzahlen.  


2003 wünschte sich die Heimatvereinigung „Aule Mettmanner“ von den Schauspiel-Laien ein kleines Stück für ihre Weihnachtsfeier. „Frau Holle geht in Rente“, ein von Gundel Schneider-Röck und Petra Grenzstein selbst verfasstes Stück, bringt ein „Wiedersehen“ bekannter Märchenfiguren, gemixt mit einer gehörigen Portion Komik auf die Bühne.

Zum 1100-jährigen Stadtjubiläum Mettmanns folgte 2004 nun das „Meisterstück“. Mit dem Spectaculum Medamana führen die Knallfrösche erstmalig seit ihrem Bestehen ein Stück „für Erwachsene“ auf. Wer wusste, dass die Hobbyschauspieler eigentlich nur Kinderstücke produzieren, der musste im Jubiläumsjahr anerkennend nicken. Denn was die Knallfrösche für die Umsetzung der Stadtgeschichte Mettmanns auf die Bretter der Stadthalle zauberten, konnte von der Dimension nur noch mit dem Neanderthal-Musical verglichen werden.


Der Tod der unvergessenen Regisseurin der Truppe, Gundel Schneider-Röck, brachte Anfang 2005 erst einmal eine Zäsur in das Theaterleben der Knallfrösche.


Seit 2006 liegt die Regiearbeit nun in den Händen von Helga Höptner, die mit großartigen Figuren, der gespenstischen Gesellschaft der „Grauen Herren“, einem bezaubernden Bühnenbild sowie Tanz- und Gesangseinlagen  im März 2006 „Momo“ von Michael Ende auf die Bühne brachte.

Im Mai 2007 spielten die Knallfrösche noch einmal mit viel Begeisterung das Stück „Frau Holle geht in Rente“ im Rahmen des 2. Erkrather Laientheaterfestival.

November 2007 hat sich die Gruppe „Drachenreiter von Cornelia Funke auf die Fahnen geschrieben, dieses mal wieder auf der heimischen Stadthallenbühne.


Es folgten weitere Kindertheater-Stücke. 2008 „Ritter des verstaubten Schatzes“, 2009 „Hinter verzauberten Fenstern“ und 2010 „Der überaus starke Willibald“.


Im Frühjahr 2011 brachte das Erwachsenen-Ensemble im Rahmen der Neanderland-Biennale das Stück „Klassentreffen“ von Thorsten Böhner auf die Bühne.


2012 folgte im November mit „7 Zwerge in geheimer Mission“ -  ein Kinderstück mit großem Lacherfolg.


Unter dem Thema „der rote Faden“ gab es dann im Juni  2013 das Stück "Rahmenhandlung", geschrieben von Ingo Grenzstein, beim Theater-Festival Neanderland-Biennale zu sehen.

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